Preisverleihung
in Berlin

Chemkids Berlin 2025

Am 12. September 2025 war es wieder soweit: Der Hörsaal der Chemie an der Technischen Universität Berlin verwandelte sich in einen Ort des Staunens und der Wissenschaft. Die feierliche Preisverleihung des Chemkids-Wettbewerbs fand statt!

Zu Beginn der Veranstaltung wurden die Gäste mit herzlichen und motivierenden Grußworten willkommen geheißen: Frau Dr. Schlösser von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie würdigte die Bedeutung des Wettbewerbs für die Förderung junger Talente und ermutigte die Chemkids, ihre Begeisterung für Naturwissenschaften weiter zu verfolgen. Auch Herr Dr. Lüdtke von der TU Berlin begrüßte die Anwesenden und hob hervor, wie wichtig es sei, jungen Menschen frühzeitig Räume zum Forschen zu eröffnen.

Unter großem Applaus wurden über 80 Preisträgerinnen und Preisträger für ihre herausragenden Arbeiten mit Experimentierkästen, Büchern und weiteren Preisen belohnt.

Besonders geehrt wurden auch in diesem Jahr wieder zwei Schulen für ihr herausragendes Engagement:

  • Das Emmy-Noether-Gymnasium aus Köpenick, dessen Preis von Frau Hanisch entgegengenommen wurde.

  • Die Kiepert-Grundschule aus Marienfelde, deren Preis von Frau Flor entgegengenommen wurde.

Beide Schulen erhielten neben dem Schulpreis einen Glaspokal als Auszeichnung für ihre besondere Förderung junger Talente.

Ein besonderer Moment der Veranstaltung war die Verabschiedung von Frau Celia Hanisch aus der Chemkids-Jury. Landesbeauftragter Florian Seiter würdigte ihr außergewöhnliches Engagement: Zwei Jahrzehnte lang hat sie sich mit Herzblut für den Wettbewerb eingesetzt und nicht nur als Jury-Mitglied wertvolle Arbeit geleistet. Ihr unermüdlicher Einsatz hat den Wettbewerb nachhaltig geprägt und Generationen von Chemkids inspiriert.

Ein weiterer Höhepunkt war der Experimentalvortrag von Prof. Dr. Banerji von der Universität Potsdam. Unter dem Titel „Grüner Wasserstoff statt Putins Gas“ erklärte er auf unterhaltsame und anschauliche Weise die Vorteile von Wasserstoff als Energieträger. Mit einer eigens gebauten Elektrolysezelle aus einer Tic-Tac-Dose zeigte er eindrucksvoll, wie Wasserstoff gewonnen und anschließend zur Stromerzeugung genutzt werden kann – ein Experiment, das das Publikum gleichermaßen überraschte wie begeisterte.

Nach der offiziellen Zeremonie klang die Veranstaltung bei einem leckeren Buffet und angeregten Gesprächen im Foyer aus.

Ein herzlicher Dank geht an die Nordostchemie und den Fond der Chemischen Industrie, deren Unterstützung diese unvergessliche Veranstaltung möglich gemacht hat.

Impressionen von der Preisverleihung 2025 in Berlin