Preisverleihung
in Berlin

Chemkids Berlin 2026

Am 28. August 2026 war es wieder soweit: Der Hörsaal der Chemie an der Technischen Universität Berlin verwandelte sich anlässlich der feierlichen Preisverleihung des Chemkids-Wettbewerbs in einen Ort des Staunens und der Wissenschaft.

Zu Beginn der Veranstaltung wurden die Gäste mit herzlichen und motivierenden Grußworten willkommen geheißen. Heidi Greinacher, Referentin für Wirtschaft, Bildung und Nachhaltigkeit, sprach stellvertretend für den Verband der Chemischen Industrie e. V., Landesverband Nordost, der den Chemkids-Wettbewerb seit vielen Jahren unterstützt. Sie würdigte die Leistungen der jungen Forscherinnen und Forscher und ermutigte sie, ihre Begeisterung für die Naturwissenschaften weiterzuverfolgen.

Vonseiten der Technischen Universität Berlin begrüßte Dr. Lars Merkel das Publikum. Auch er hob hervor, wie wichtig es ist, jungen Menschen frühzeitig die Möglichkeit zum selbstständigen Experimentieren und Forschen zu geben.

Es folgte mit einem gut einstündigen Experimentalvortrag von Prof. Dr. Sebastian Hasenstab-Riedel von der Freien Universität Berlin der Höhepunkt der Veranstaltung. Gemeinsam mit seinem Team begeisterte er das Publikum mit einer abwechslungsreichen Reihe von Experimenten rund um die Halogene und verband wissenschaftliche Erkenntnisse mit spektakulären Beobachtungen. Besonders eindrucksvoll war die Reaktion von Wasserstoff mit Chlorgas, die anschaulich zeigte, wie energiereich chemische Reaktionen sein können.

Anschließend folgte eine Auswertung des Wettbewerbsjahres durch den Landeswettbewerbsleiter Florian Seiter, bevor unter großem Applaus die Preisträgerinnen und Preisträger für ihre herausragenden Wettbewerbsbeiträge ausgezeichnet wurden. Für ihre Leistungen erhielten sie Experimentierkästen und Bücher. Als Hauptpreis erhielten die fünf erfolgreichsten Chemkids eine Einladung zu einem mehrtägigen Praktikum an der Hochschule Merseburg. Dort haben sie vom 12. bis 14. Oktober die Gelegenheit, im Schülerlabor „Chemie zum Anfassen“ zu experimentieren, eine Vorlesung zu besuchen und sich mit den Preisträgerinnen und Preisträgern aus anderen Bundesländern auszutauschen.

Besonders geehrt wurden auch in diesem Jahr zwei Schulen für ihr herausragendes Engagement:

  • die Kiepert-Grundschule in Marienfelde
  • das Romain-Rolland-Gymnasium in Wittenau

Beide Schulen erhielten neben dem Schulpreis einen Glaspokal als Anerkennung für ihre besondere Förderung junger naturwissenschaftlicher Talente.

Nach der offiziellen Zeremonie klang die Veranstaltung bei einem leckeren Buffet und angeregten Gesprächen im Foyer aus.

Ein herzlicher Dank gilt dem Verband der Chemischen Industrie e. V., Landesverband Nordost und dem Fonds der Chemischen Industrie. Ihre Unterstützung hat diese Veranstaltung und die Förderung der jungen Chemiebegeisterten möglich gemacht.

Impressionen von der Preisverleihung 2025 in Berlin