Impressionen von der Preisverleihung Sachsen

Wer waren die besten „Chemkids“ 2016-17?
Preisträger des Experimentierwettbewerbs wurden am 9. September 2017 an die TU Bergakademie Freiberg ausgezeichnet.

68 eingeladene Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern oder Großeltern und zum Teil Geschwistern besuchten am 9. September 2017 die TU Bergakademie Freiberg, denn hier wurden die „sehr erfolgreichen“ Teilnehmer des Experimentalwettbewerbs "Chemkids" aus Sachsen geehrt.
Rundi ist das Maskottchen von "Chemkids". Dessen Neugier und Wissensdurst soll zum Durchführen eigener Experimente und deren Auswertung anregen. Pro Schuljahr gibt es zwei voneinander unabhängige Aufgabenrunden. Daran können sich Schüler aller Schularten der Klassen 4 bis 8 in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen beteiligen.
Allein in Sachsen nahmen an der Herbstrunde 442 Schülerinnen und Schüler teil. Sie beschäftigten sich beim Thema „Rundi kocht molekular“ mit den Geheimnissen der molekularen Küche und verpackten den Geschmack von Nuss-Nugatcreme in kleine Gelkügelchen. Im Frühjahr waren es 355 Schülerinnen und Schüler. Unter dem Moto "Rundi untersucht Chlorophyll" untersuchten sie die Stabilität des grünen Blattfarbstoffs. Zu überprüfen war die These, dass Kupfer Chlorophyll gegenüber Hitze, Säure und schützt. Zusammen beteiligten sich an einer oder beiden Runden 594 Schülerinnen und Schüler von insgesamt 10 Grundschulen, 8 Oberschulen und 42 Gymnasien, dokumentierten ihre Beobachtungen, beantworteten Rundis Fragen und sendeten ihre Ausarbeitungen ein.
Die Teilnehmer mit den tollsten Beiträgen und kreativsten Ideen für eigene Experimente waren nun zu Gast in Freiberg. Bei der Auszeichnungsveranstaltung im großen Hörsaal des Clemens-Winkler-Baus erlebten sie einen Experimentalvortrag mit dem Thema „Ein chemischer Spaziergang durch die vier Jahreszeiten“ von Prof. Dr. Kroke und seinen Mitarbeitern. Anschließend erhielten sie Buch- und Sachpreise, die den Forschergeist weiter beflügeln sollen. 12 Schüler der Klassen 7 und 8, die bereits in den letzten Jahren für ihre exzellenten Arbeiten ausgezeichnet wurden, bekommen nun die Möglichkeit, ihr Interesse für die Chemie mit Schülern aus anderen Bundesländern bei mehrtägigen Experimentalseminaren an der Hochschule Merseburg oder der Universität Mainz zu teilen.
Da die Schulen bei der Verteilung der Aufgaben und der Motivation zur Fertigstellung der Arbeiten einen wichtigen Beitrag leisten, wurden auch die engagiertesten Schulen in Sachsen wieder geehrt. Die Preisträger 2017 sind die 32. Grundschule „Sieben Schwaben“ Dresden, die Oberschule „Johann Wolfgang von Goethe“ Pirna und das Werner-Heisenberg-Gymnasium Riesa.
Die TU Bergakademie Freiberg als Gastgeber der diesjährigen Auszeichnungsveranstaltung bot den kleinen Forschern die Möglichkeit, schon einmal in einem richtigen Hörsaal zu sitzen, um „Hochschulluft“ zu schnuppern. Nach einem Imbiss bestand anschließend die Chance, das neue Laborgebäude der chemischen Institute zu besichtigen bzw. den Nachmittag für eine Führung in der terra mineralia oder in der Reichen Zeche zu nutzen. Ohne finanzielle Unterstützung durch die Fonds der Chemischen Industrie, den Verband der Chemischen Industrie Nordost sowie die Wacker Chemie AG als regionalen Sponsor wäre dies jedoch nicht möglich.

 

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