Impressionen von der Preisverleihung in Sachsen-Anhalt

Seit mittlerweile 13 Jahren findet der Experimentalwettbewerb „Chemkids“ in Sachen-Anhalt statt. Ziel dieser Olympiade ist es, schon bei den Jüngsten die Begeisterung für chemisches Experimentieren und Forschen zu entwickeln. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die Friedrich-Ludwig-Jahn Grundschule Leuna, die seit mehreren Jahren mit ihrem Projekt „Chemie in der Grundschule“ am Wettbewerb teilnimmt, in diesem Jahr wiederholt mit einem Sonderpreis ausgezeichnet wurde. Auch das Georg-Cantor-Gymnasium Halle und das Gymnasium aus Querfurt erhielten einen Ehrenpreis für sehr viele eingereichte hervorragende Arbeiten ihrer Schülerinnen und Schüler.
Die Preisverleihung fand in diesem Jahr zum dritten Mal im Congresscenter Bitterfeld-Wolfen statt. Hier nahmen 67 Schülerinnen und Schüler im Beisein ihrer Eltern die Preise für ihre eigenen „Forschungsergebnisse“ in Empfang. 8 von ihnen erhielten für ihre ausgezeichneten Leistungen die Möglichkeit, im Oktober ein dreitägiges Chemiepraktikum an der Hochschule Merseburg zu absolvieren. Hannah Noemi Schadewald (Georg-Cantor-Gymnasium, Halle) und Tim Pönitzsch (Werner-von-Siemens-Gymnasium, Magdeburg) erhielten als Sonderpreis für ihre mehrjährige sehr erfolgreiche Teilnahme die Möglichkeit, an einem bundesweiten Chemiepraktikum an der Johann Gutenberg Universität Mainz teilzunehmen. 
Begleitet wurde die Preisverleihung durch eine Schauvorlesung von Herrn Dr. Heywang. Was sowohl Eltern als auch den Schülern eindrucksvolle und neue Einblicke in die Welt der Chemie ermöglicht hat.
Insgesamt haben im letzten Schuljahr 587 Schülerinnen und Schüler aus 36 Schulen des Landes Sachsen-Anhalt an diesem Experimentalwettbewerb zu den Themen waschaktive Substanzen: Rundi untersucht Wasch-„Nüsse“ (Herbst 2015) und Tee: Rundis Tee-Labor (Frühjahr 2016) teilgenommen.
Inzwischen gibt es auch eine ganze Reihe von Institutionen und Firmen, die sich bereit erklärt haben, diesen Experimentalwettbewerb zu unterstützen. Hierzu zählt die AkzoNobel Industrial Chemicals GmbH, die Chemiepark Bitterfeld-Wolfen GmbH, der Verband der chemischen Industrie e.V. Landesverband Nordost (Berlin), der Fond der chemischen Industrie (Frankfurt), die Hochschule Merseburg, der Cornelsen Schulbuchverlag, der Förderverein Chemie-Olympiade e.V., und das Kultusministerium Sachsen-Anhalt.
Natürlich benötigt man zur Durchführung eines solchen Wettbewerbs auch engagierte Lehrerinnen und Lehrer. Einer von ihnen, Andreas Grimmer, der Wettbewerbsleiter für das Land Sachsen-Anhalt, wurde anlässlich dieser Veranstaltung mit dem „Preis der Mitteldeutschen Chemie“ geehrt, der von der AkzoNobel Industrial Chemicals GmbH, der Nordostchemie sowie vom Förderverein Chemie-Olympiade e.V. gestiftet wurde.

 

 

Bilder zur Preisverleihung erhaltet ihr »hier

Die aktuellen Bilder und der Bericht kommen demnächst.