Preisverleihung in Berlin

65 Preisträger trafen sich mit ihren Eltern, Geschwistern, Großeltern und Lehrern um 15 Uhr im Großen Hörsaal der Chemie. Ganz junge Chemkids mit erwartungsvollen Gesichtern aber auch „alte“ Chemkids, die ihre letzte Chance genutzt hatten, wieder die Verleihung der Preise zu erleben, nahmen in den ersten für sie reservierten Reihen Platz. Sie sollten den besten Blick auf das, was am langen Experimentiertisch von Dr. Heywang bei der Chemieshow unter dem Titel „Das Salz in der Suppe“ gezeigt wurde, genießen. Doch bevor es soweit war, wurden alle chemkids besonders herzlich von Dr. Merkel von der Technischen Universität willkommen geheißen. Immer wieder unterstützte die TU in den letzten Jahren den Wettbewerb „chemkids“, in dem das Institut für Chemie der Preisverleihung eine würdevolle Umgebung bietet und tatkräftig unterstützt. Frau Hollmann ist schon am frühen Morgen zur Stelle, wenn die vielen KOSMOS-Experimentierkästen in den Hörsaal getragen werden und hilft allen Vortragenden, mit den Tücken der Technik souverän umzugehen.
Frau Dr. Scheunemann verkürzte für alle chemkids die Wartezeit auf Chemieshow und Preisübergabe, indem sie nicht nur Frau Mauls Engagement für den Wettbewerb hervorhob sondern gleichzeitig sowohl (und zu allererst!) die Bewunderung für die phantastischen Leistungen der Preisträger zum Ausdruck brachte, die Unterstützung der Senatsverwaltung für den Wettbewerb würdigte und die inzwischen ebenfalls langjährige Sponsorentätigkeit der Bayer Healthcare AG dankend hervorhob.
Dr. Heywang konnte nun all sein Wissen über die so vielen salzigen Angelegenheiten humorvoll und lehrreich, gespickt mit allerlei Experimenten unter die chemkids bringen. Wer hätte gedacht, dass Salz ganz anderes schmecken könnte als salzig? Probiert es aus: Nur ein Körnchen Salz in der Mitte der Zunge zergehen lassen – dabei nicht den Gaumen berühren…
Nach Dr. Heywang übernahm Frau Maul die Regie der Preisübergabe. Sie wusste natürlich genau, wie viele Berliner Schüler, sich Waschkastanien und Tee mit vielen Experimenten genähert haben, welche Klippen es zu nehmen galt und welche besonderen Ideen der Jungchemiker den Juroren im Gedächtnis geblieben sind. Am Ende ihrer Worte, ahnte wohl jeder der Preisträger, warum gerade er oder sie einen der Logenplätze des Tages besetzt und jetzt gleich seinen Preis in Empfang nehmen konnte. Die Jüngsten durften zuerst die Gratulationen der „chemkids“-Juroren und Frau Kannapinn entgegennehmen sowie dem Fotografen ein Lächeln schenken.  Zuletzt erhielten diejenigen ihre Würdigung, die die 10 Tickets für das Praktikum an der Hochschule Merseburg oder sogar die zwei Fahrten nach Mainz an die Universität durch ihre fortwährend gelungenen chemkids-Beiträge gelöst hatten. Schließlich wurden noch drei Schulen gewürdigt, weil ihre Lehrerinnen und Lehrer im vergangenen Jahr besonders gut ihre Schülerinnen und Schüler auf dem Weg zum erfolgreichen „chemkids“ motiviert hatten. Diesmal waren das Käthe-Kollwitz-Gymnasium, das Romain-Rolland-Gymnasium und die Grundschule am Birkenhof die Empfänger der Rundi-Glaspokale und Experimentiersets. Vor dem Sturm auf das leckere Buffet wurden alle chemkids gemeinsam auf ein großes Abschlussbild gebannt. Hoffentlich freut sich jeder über die hier veröffentlichten Bild-Eindrücke.
Allen, die am Erfolg der Berliner „chemkids“  einen Anteil haben, sei an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt!

 

 

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