Informationen zum Schülerpraktikum des Fördervereins Chemieolympiade

Das Schülerpraktikum für die Preisträger des Schuljahrs 2015/16 fand vom 25. September bis 29. September 2016 im Schülerlabor der Universität Mainz statt.

 

Hier der Bericht einer Teilnehmerin:

 

Meine Erlebnisse an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz

Vom 25. bis 29.September 2016 fand das Experimentalseminar, durch den Chemieolympiade e.V., für die Gewinner der Landesexperimentalwettbewerbe in Mainz statt. Ich habe mich sehr über diese Einladung und Auszeichnung gefreut, so hatte sich doch die Mühe und Arbeit der vergangenen Jahre gelohnt. Seit der fünften Klasse nahm ich an den Wettbewerben von Chemkids teil und als sehr erfolgreicher Teilnehmer warten nicht nur sehr viele Preise und Auszeichnungen auf euch, sondern sie bieten auch die Möglichkeit im Hörsaal einer Uni zu sitzen und „Hochschulluft“ zu schnuppern.

Zu meiner Freude war ich einer der Glücklichen, die ihre Schule und ihr Bundesland dort vertreten konnten.
Nachdem ich in Mainz angekommen war, trafen wir unsere Gruppe. Da wir uns alle nicht kannten, war es am Anfang etwas sehr ruhig und zurückhaltend, dies änderte sich jedoch ganz schnell. Nach dem Kennenlernen startete unser Programm. Die meiste Zeit haben wir uns im Schülerlabor der Uni Mainz aufgehalten; auf deren Campus ist im Übrigen auch das führende Max-Planck-Institut für Polymer- Chemie ansässig.
Unser Tagesablauf bestand nach dem frühen Aufstehen aus Vorlesungen, Experimenten, einem Bowlingabend und dem eigenständigen Erkunden von Mainz. Ein Höhepunkt war für mich der Besuch im Max-Planck-Institut; hier haben wir viel über Chemie erfahren und selbst interessante Experimente durchgeführt.

Wir sollten bei unserem Besuch in Mainz einige Einblick in wissenschaftliche Arbeiten und das Experimentieren erhalten. Im Schülerlabor Net-Lab der Universität Mainz haben wir die gesamten Tage anhand ausgearbeiteter Versuche chemische Grundlagen erarbeitet. Uns wurde die Chemie sehr facettenreich vorgestellt und anhand der vielen Experimente „greifbar“ gemacht.
Besonders interessant war das Verarbeiten von Läusen; diese haben wir zu Farbpuder verarbeitet. Erwähnenswert ist auch das Herstellen von Wunderkerzen, Experimentieren mit Trockeneis und das Einfärben von T- Shirts mit selbst hergestellter Farbe.

Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass mir die Zeit dort sehr gefallen hat. Ich konnte viel Wissen im Fachbereich der Chemie mitnehmen und habe interessante Begegnungen mit vielen Menschen gehabt. Unbekannte wurden zu Freunden, mit denen ich sicher im Kontakt bleiben werde. Dieses Praktikum werde ich in Erinnerung behalten und wer weiß, vielleicht werde ich ja später in dieser Richtung arbeiten...?
Ich kann euch allen diese Experimentalwettbewerbe empfehlen und würde mich freuen, wenn ich euer Interesse dafür geweckt habe.

Johanna

 

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