Experimentalwettbewerb der Klassenstufe 5 bis 8
in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen

    Ergebnisse der letzten Runde   

Informationen zum Schülerpraktikum 
in Mainz

Johannes Gutenberg Universität Mainz

 

Experimental-Seminar Mainz 2009

 

Zum Chemieseminar in Mainz 27.09.-01.10.2009

 

Sonnenschein, neugierige Blicke und ein lächelnder Betreuer, das waren die ersten Eindrücke, die uns sonntags am Bahnhof in Mainz erwarteten. Wir, das waren 21 Teilnehmer landesweiter Chemiewettbewerbe aus ganz Deutschland, die der Förderverein Chemie-Olympiade nach Mainz eingeladen hatte. Unsere Vorfreude wurde nicht enttäuscht.

Wir waren in einer sehr angenehmen Jugendherberge bestens untergebracht. Tagsüber wurden viele interessante Versuche im Schülerlabor durchgeführt oder uns wurden Chemieforschungsinstitute im Unigelände vorgestellt.

Montag Morgen gab es Experimente zum Thema Farbstoffe. Am interessan­testen war die Herstellung von Fluorescein: ein Stoff, der trotz seiner roten Farbe grünes Licht ausstrahlt. Nachmittags erhielten wir eine Führung im Arbeitskreis für Anorganische Chemie (Prof. W. Tremel).

Am Dienstag Vormittag gab uns das Max-Planck-Institut für Chemie einen Einblick in die aktuellen Forschungsarbeiten und Vorgehensweisen auf dem Gebiet der Klimaforschung. Wir konnten auch selbst kleine Versuche durchführen, in denen wir das Absorptionsspektrum von Pflanzen und den Methananteil unserer Atemluft maßen. Anschließend ging es im Schülerlabor um verschiedene Versuche zu den vielfältigen Eigenschaften von Kunststoffen.

Am Mittwoch experimentierten wir zum Thema Metalle, darauf folgte eine Stadtführung durch die Mainzer Altstadt. Auch bei der zahlreich wahr­genommenen Möglichkeit zum Stadtbummel in kleinen Gruppen konnten wir einen Teil der Stadt lieb gewinnen und auch das Wetter blieb uns gnädig.

Am Donnerstag fanden die letzten Experimente im Schülerlabor statt. Es ging diesmal um Dünnschichtchromatographie und die verschiedenen Bestandteile in Pflanzenblättern und Paprikapulver. Die anschließenden Versuche mit flüssigem Stickstoff und Trockeneis gaben den Experimenten den krönenden Abschluss. Danach beendete leider das Mittagessen in der Mensa das Seminar.

Obwohl wir aus ganz verschiedenen Ecken Deutschlands kamen (was auch zu netten Dialektkomplikationen führte) und wir uns erst kennenlernen mussten, begleitete uns eine sehr gute Atmosphäre durch das Seminar. Die abendlichen Gesellschaftsspiele in großer Runde machten allen Spaß, auch unseren beiden Betreuern Ulrike und Felix. Die Gruppe war während des Seminars so phantastisch zusammengewachsen, dass vielen der Abschied am Donnerstag am Hauptbahnhof sehr schwer fiel.

Es war ein wunderbares Seminar in Mainz. Dafür möchten wir uns herzlich beim Förderverein Chemie-Olympiade bedanken. Ganz besonders natürlich bei unseren Betreuern vor Ort, die uns diese Zeit sehr nett und hilfsbereit begleitet haben, und den Organisatoren, die zwar nicht anwesend waren, aber im Vorfeld alles perfekt organisiert hatten. Unser Dank gilt auch den Wissenschaftlern und Studenten der Universität in Mainz, die mit großem Einsatz unseren Wissensdurst zu stillen versuchten.

Wir werden uns alle gern an das tolle Seminar zurückerinnern.

 

                                      Anne Sauermann
                                      Im Namen aller Teilnehmer

 

Teilnehmer aus den Chemkidsländern:

Name

Vorname

Klasse

Schule

Ort

Krogmann

Simon

8

Ulrich-von-Hutten-Oberschule

Berlin

Zänker

Georg

8

Evangelisches Gymnasium zum Grauen Kloster

Berlin

Fast

Luise

8b

Fridericianum- Gymnasium

Schwerin

Hein

Anne

8b

Goethe- Gymnasium

Demmin

Oliver

Pischke

8

Philipp-Melanchthon-Gymnasium

Bautzen

Anne

Sauermann

8

Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium

Dresden

Tamin

Al-Marie

8

Georg-Cantor-Gymnasium

Halle

Maximilian

Appel

8

Georg-Cantor-Gymnasium

Halle

Etzold

Christian

8b

Staatliche Regelschule

Tambach-Dietharz

Grüneberg

Angelique

8

Carl-Zeiss-Gymnasium

Jena

 

 

Ein Dankeschön auch vom Wettbewerbsteam an den Förderverein Chemieolympiade, der dieses Praktikum organisierte und ausrichtete und der uns auch dieses Text- und Bildmaterial freundlicherweise zur Veröffentlichung zur Verfügung stellte.